Flucht
..... ich renne und rennestolpre über Wurzeln und spüre die Äste nicht, die an meinem Körper abprallen
immer weiter immer weiter immer weiter
mein Herz scheint die Worte zu seinem Takt zu machen
und dann stehe ich vor ihr
groß, massiv, herausfordernd, einladend zum klettern oder doch unbezwingbar?
Ich dreh mich um
mein Blick wandert hinab
dorthin wo ich das Tal vermute
langsam rutsche ich hinab
ich bleibe in der Hocke sitzen
schlinge die Arme um mich
und falle in meine eigene Umarmung
hier ist es ruhig
vielleicht, denke ich
ist das Gottes Hilfe
mein Wald, in den ich mich flüchten darf

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