fallen (ge)lassen
Ok, halt dich mal kurz selbst fest - ich kralle mich an die in der Wand festgeschraubten "Felsvorsprünge" - der Zug um meine Hüfte verschwindet - wie tief ist es hier? - was mach ich hier eigentlich - mein Herz klopft - ok, du kannst (dich fallen lassen) - *bum-bumbum-bum-bum* - ich schließe die Augen - nicht zeigen dass ich Angst hab - nur keine Schwäche zeigen - ich wollte doch diese Vertrauensprobe - ich falle........- und lande - sicher im Seil - gehalten - geschafft
- du hast keine Ahnung was mich das gekostet hat
Und danach: Ich frage mich was es so schwierig macht zu zeigen dass man Angst hat. Warum begebe ich mich absichtlich in eine Situation in der ich schwach bin, um zu lernen Schwäche zu zeigen und zu vertrauen, wenn ich dann doch wieder soooooo cool bin?!
Schade! Ich bringe mich selbst darum zu erleben, dass mir jedmand Mut macht, dass Schwäche nicht ausgenützt wird & dass sich Vertrauen lohnt.....
ok, ich bin gesprungen, aber das eigentliche Ziel der Übung lag nicht im Sprung!
Irgendwie bin ich enttäuscht. Wenn ich schon nicht in äußeren Dingen vertraue, wie dann wenn es um innere Sachen geht?

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