Thursday, April 10, 2008

schmetterlings

Mühsam schäle ich mich aus dem engen Etwas das mich einhüllt. Ich bin noch gar nicht richtig wach und fühle mich ziemlich verknittert. Als ich endlich losgeworden bin, was mich fest umschlungen hielt, falle ich fast vom Blatt. Ich schwanke ein wenig. Mein Körper fühlt sich verändert an. Nach einer Weile bemerke ich, wie sich meine Füße, wie von selbst, vom Blatt gelöst haben. Erschrocken sehe ich mich um. Durch meine heftige Bewegung, drehe ich mich in der Luft. Und wedle verzweifelt nach halt suchend mitr den Beinen..... doch, die sind irgendwie.... naja, bunt und .... also, da sind doch, Flügel.....
Ich drehe und betrachte mich. Was ich sehe, gefällt mir. Es ist noch ungewohnt. Ich merke, dass ich mich verändert haben muss. Die bewundernden Blicke der Käfer und anderen Tiere, fühlen sich warm an, verunsichern mich aber auch ein wenig.
Noch weiß ich nicht, was es bedeutet Schmetterling zu sein. Ich weiß nicht, was ich fressen und wo ich schlafen muss. Und in den Lüften gibt es so manchen Moment, in dem ich lieber wieder Raupe und auf dem sicheren Boden wäre. Doch ich beginne mich damit anzufreunden, was und wer ich nun bin.
Ich bin einzigartig, wunderbar gemacht.
Voller Vorfreude auf alles Neue, entdecke ich die Welt.

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