wie es mit dem Schaf weiter ging
Die schöne Seite der Geschichte kommt - wie in jedem Märchen, so auch in meinem Leben: Ich durfte mich entschuldigen. Nein, die Sechs bleibt stehen. Das ist zwar schade aber eine gute Lehre. Allerdings darf ich aufhören mich selbst anzuklagen. Auch wenn in meinem Bauch noch ein Knoten ist. Denn mein Gewissen ist nicht nur gut ausgeprägt sondern auch noch ausgesprochen störrisch gegenüber Vergebung. So tut es doch gut, zu wissen, dass ich längst verziehen bekommen habe. Gott nimmt mich wie ich bin. Und wenn ich schon sauber wäre, dann bräuchte ich ihn nicht mehr. schließlich macht nicht der Teil des täglichen Lebens mit ihm den Grund meines Glaubens aus, sondern der teil der Vergebung. Der Teil, in dem ich gerade dann wenn ich Scheiße baue (auch wenn das für andere Alltag ist, fühle ich mich nach einem solchen Betrug wie eine Schwerverbrecherin) kommen darf und angenommen und geliebt bin. Wo ich gesagt bekomme: Es ist alles gut! - Das ist das gute Ende der Geschichte...
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