Saturday, June 02, 2007

Ruhe der Nacht

Draußen fällt Tropfen um Tropfen, im Hintergrund Note um Note - "lord I'm tiered - so tired from walking", ich lausche, höre den Tönen zu die sich mit den Tropfen des Regens vermischen. Ich sehe in die Flamme, die sich zum Takt der Musik bewegt und meine Träume mit den Tränen verwischt, die an meinem Herzen entlang und mit denen an meiner Fensterscheibe hinabrinnen bis sie zu meinen Füßen in einen See münden. Ein Lächeln öffnet meine Lippen und ich spüre das salzige Wasser darauf. Mein Blick wandert auf die Seiten vor mir. Ich nicke. Ja, es ist gut. Es ist Nacht. Ich darf sein. Einfach dasein. Sein wie ich bin. Muss nichts verbergen, kann aufhören stark zu sein. Ich ziehe die Decke enger um meine Schultern. Es wird warm. Wie eine Umarmung - nach der ich mich gerade so sehne - so, als flüstere Gott gerade in mein ängstlich und trauriges Herz, "Sei ganz ruhig. Ich bin da. Ich verstehe - mehr als Du selbst. Komm, ruh aus und sei da!"...... ich rolle mich in seinen Armen zusammen und schlafe ein. Im Hintergrund verschwimmt der Regen mit den Tönen zu "how great is our god"...

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